Gärung
Die Gärung
Im Gärkeller wird die 8°C kalte Würze angestellt, dass heisst mit Hefe vermischt. Die kalte Anstellwürze läuft vom Kühlhaus her direkt in den Gärtank und es wird dabei die Hefe (120 l) dazudosiert. Weiters wird die Würze mit Luft belüftet, um eine rasche Gärung der Hefe sicherzustellen. An der Oberfläche entstehen durch die Gärung riesige Schaumberge (Kräusen). Nun spricht man nicht mehr von Würze, sondern von Bier, vom sogenannten Jungbier.
Durch die Gärung der untergärigen Hefe ensteht vor allem Alkohol, Kohlensäure (CO2), und viel Wärme. Das Jungbier wird im Gärtank gekühlt und erreicht maximal eine Temperatur von 9°C. Die Hauptgärung dauert 1 Woche und gegen Ende wird das Jungbier auf 2 bis 4°C abgekühlt. Im Konus, am Auslauf des Gärtanks, setzt sich dann die Hefe ab. Diese Hefe (Erntehefe) wird dann für den darauf folgenden Sud verwendet. Am Ende der Hauptgärung wird das Jungbier in den Lagertank umgepumpt. Diesen Arbeitsschritt nennt man Schlauchen.
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